Allgemeines zu HUND-PUPST.DE


Hunde pupsen von Natur aus. Wie Menschen auch. Wenn überschüssige Gase im Körper produziert werden, müssen sie raus. Soweit ganz einfach. Hunden ist es im Vergleich zu Menschen vollkommen egal, wo und wann sie pupsen. Sie haben im Grunde genommen keine Kontrolle darüber. Alles ganz normal. Nur bei manchen Hunden wird das Pupsen für Hund, Hundehalter und allen anderen Menschen in der Nähe zur Qual. Wenn der Hund ständig pupst, dazu noch unerträgliche Gerüche produziert oder sogar das Pupsen in Kombination mit Durchfall auftritt, dann sollte man sich Gedanken machen.

Vom Hund, der pupst bis hin zum Vierbeiner, der breiigen Kot absetzt, kommt alles vor. Viele Hundehalter machen sich Sorgen! Die Ursache für Verdauungsprobleme ist aber in aller Regel harmlos. Meist hat der Hund einfach nur etwas Falsches gefressen. Wie wir Menschen auch hat er sich in solchen Fällen schlichtweg den Magen verdorben. Hundehalter sollten deshalb bei erkrankten Hunden darauf achten, dass diese möglichst nur noch das gewohnte Trockenfutter fressen. Außerdem sollte dem Hund in solchen Situationen immer genug Wasser zur Verfügung stehen. Eine weitere Möglichkeit für die eingangs beschriebenen Probleme, kann auch eine Erkrankung sein. Dann hilft nur noch der Gang zum Tierarzt. Was auch immer der Grund für das Pupsen Deines Hundes sein sollte, diese Seite versucht, die Ursache herauszufinden.

Genau für solche Fälle wurde diese Seite entwickelt. Sie dient dazu, alle möglichen Probleme und Ursachen zu benennen. Das Ziel: dass Dein Hund von seinen ständigen Blähungen befreit wird und Du im wahrsten Sinne des Wortes endlich wieder unbeschwert durchatmen kannst. Nutzungshinweis: Diese Seite soll und kann keine veterinärische Beratung ersetzen. Bei akuten und ernsthaften Probleme suche bitte stets Deinen Tierarzt auf für eine entsprechende Behandlung.

Blähungen durch Getreide im Futter


Blähungen können nicht nur das Zusammenleben mit dem Hund erschweren, sie können auf Dauer auch ein Symptom dafür sein, dass das Futter des Tieres gewechselt werden sollte, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden. Denn zu viel Getreide im Fressen kann nicht nur zu üblen Blähungen führen, da die Kohlenhydrate des Getreides automatisch Gärprozesse im Darm fördern und somit Gase produzieren.

Hunde sind Fleischfresser, dennoch beruhen viele Futtersorten zu großen Teilen auf Getreide. Das liegt unter anderem daran, dass Fleisch teuer ist und so der Preis gedrückt werden soll. Die Gesundheit des Tieres bleibt dabei auf der Strecke, was sich in übel riechenden Blähungen zeigt. Schon ein einfacher Wechsel auf Futter mit höherem Fleischanteil kann das ändern. Ein gutes Beispiel ist das Hundefutter von Bosch* in der Geschmacksrichtung Lamm und Reis, das kein Weizen enthält. Zudem kann ich das Wolf's Nature* als getreidefreies Hundefutter sehr empfehlen! Dieses kommt aus Norwegen und beinhalten einen über 40% Lachsanteil und ist zudem reich an Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren. Der Clue: Alle Rohstoffe unterliegen dem norwegischen Lebensmittelgesetz. Hier sind Massentierhaltung, künstliche Zusatzstoffe und der prophylaktische Einsatz von Antibiotika gesetzlich verboten.

Hund pupst wegen Gluten - Unverträglichkeit - oft unerkannt beim Hund:


Dass Hunde ab und an mal etwas falsches fressen und Verdauungsprobleme haben ist völlig normal. Bestehen die Probleme jedoch dauerhaft, kann die Ursache jedoch auch eine Glutenunverträglichkeit sein. Und die wird oft nicht erkannt.

Genau wie bei Menschen auch gibt es Hunde, die Gluten nicht vertragen. Gluten ist vor allem in Getreide wie beispielsweise Weizen enthalten. Und der ist leider oft auch in Hundefutter vorhanden. Das führt bei Hunden mit einer Unverträglichkeit dann zu den eingangs beschriebenen Problemen. Medikamente gibt es dagegen derzeit noch keine. Deshalb müssen Hunde mit einer solchen Unverträglichkeit möglichst komplett auf Gluten in ihrem Fressen verzichten.

Wo befindet sich Gluten überall? Hier eine kleine Auflistung: Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Grünkern, Dinkel, Kamut, Einkorn und alle daraus hergestellten Lebensmittel: Mehl, Grieß, Graupen, Stärke, Flocken (Müsli), Paniermehl und Teigwaren. Das sogenannte "Klebereiweiß" kann auch bei Menschen zu Problemen mit der Verdauung führen. Achte beim Kauf Deines Futters darauf, dass aufgelistete Inhaltsstoffe entweder gar nicht oder wenn nicht möglich nur in geringen Mengen enthalten sind. Ein Futter, dass Du in solchen Fällen Deinem Hund geben kannst ist: Animonda GranCarno Hundetrockenfutter*

Hund pupst und hat Durchfall


Pupst Dein Hund ständig und leidet gleichzeitig unter Durchfall so sind die Ursachen meist harmlos. Bei vielen Hunden kommt dies gelegentlich vor. Möglicherweise hat Dein Liebling etwas Falsches gegessen oder Du hast sein Futter vor kurzer Zeit umgestellt. Auch starke Hitze im Sommer, Urlaube, oder ein Bad im kalten See können die Ursachen sein. Solange Dein Hund weiterhin aktiv und fröhlich ist und der Durchfall nicht länger 24 Stunden andauert, besteht in der Regel kein Grund zur Sorge. Während des Durchfalls hat es sich oft bewährt, dem Hund nur noch Schonkost zu geben. Als erste Hilfe bei diesen nicht chronischen Erscheinungen (unter 2 Wochen) hat sich auch AniForte Darm-Akut* bewährt, ein reines Naturprodukt ohne Zusatzstoffe, welches verdauungsregulierend und beruhigend wirkt.

Sollte insbesondere der Durchfall jedoch mehrere Tage anhalten und Dein Vierbeiner lustlos und apathisch wirken oder sich sogar noch zusätzlich übergeben müssen, solltest Du definitiv den Tierarzt aufsuchen, um eine ernstere Erkrankung auszuschließen.

Hund pupst wegen Nassfutter


Nassfutter führt bei Hunden immer wieder zu Blähungen, die nicht nur für die menschliche Nase schlecht riechen, sondern auch für das Tier selbst unangenehm sind. Eine der Hauptursachen liegt in der Zusammensetzung des Nassfutters. Ist darin beispielsweise ein hoher Anteil schwer verdaulicher Bestandteile wie Getreide enthalten, kann dies zu Blähungen führen. Verträgt ein Hund ein gewohntes Nassfutter nicht mehr, dann kann dies an einer Rezeptumstellung des Herstellers liegen.

Zu Blähungen durch Nassfutter kann es auch bei einer Umstellung auf eine neue Marke kommen. Der Körper bzw. Verdauungstrakt des Tieres muss sich auf das neue Produkt einstellen, verschwinden die Blähungen nach mehreren Wochen jedoch nicht, dann sollte ein anderes Produkt genommen werden. Wie beim Menschen gibt es auch Tiere, die unverträglich auf bestimmte Bestandteile reagieren und die Folge sind Blähungen.

Sehr häufig treten jedoch Blähungen auf, wenn von Trockenfutter auf Nassfutter umgestellt wird. Das kann mehrere Ursachen haben. Zum einen kann es sein, dass Dein Hund anfängt, das Futter zu schlingen ohne ausreichend zu kauen. Dadurch entsteht mehr Luft im Magen und der Darmtrakt hat mehr zu arbeiten. Der Speichel im Maul des Hundes kann nicht ausreichend beginnen, die Nahrung zu zersetzen. Oftmals treten aber auch einfach gewisse allergische Reaktionen gegen bestimmte Stoffe im Nassfutter auf, welche im Trockenfutter nicht vorhanden sind. Hier lohnt ein Vergleich der Inhaltsstoffe des alten Trockenfutters und des neuen Nassfutters. Dass der Hund bloß aufgrund der Nässe pupst, ist übrigens nicht der Fall. Meistens liegt es tatsächlich an der (geringen) Qualität oder Zusammensetzung des Futters

Ein richtig gutes Nassfutter, von dem die wenigsten Hunde pupsen müssen, ist das Hundefutter von AniForte*. Dieses Hundefutter ist getreidefrei und ohne jegliche Art von künstlichen Zusatzstoffen, zudem hat es einen Fleischanteil von 85- 88%.

Siehe als Behandlungsmöglichkeit auf Aktivkohle

Hund pupst wegen Futtermittelallergie


Bei einer Futtermittelallergie bei einem Hund musst Du rasch reagieren, denn eine Allergie kann im Vergleich zu einer Unverträglichkeit gefährliche Folgen für das Tier haben. Blähungen sind nur eine Form der Symptome (genau wie z.B. auch Hautprobleme), durch eine Überreaktion des Immunsystems kann es zu Juckreiz der Haut kommen oder zu chronischen Entzündungen des Magen-Darm-Trakts.

Auslöser für eine Futtermittelallergie sind Zutaten, die reich an Eiweißen sind. Dazu gehören in erster Line verschiedene Fleischsorten, wie Rind, Lamm oder Schwein. Geflügelfleisch und tierische Produkte, wie Milch oder Ei sind ebenfalls reich an Eiweißen. Pflanzliche Bestandteile wie Soja und Weizen können ebenfalls Auslöser für eine Futtermittelallergie sein. Damit die Blähungen beim Hund aufgrund der Allergie aufhören, sollte auf Eiweiß weitgehend verzichtet werden. Fleisch von Fisch, Känguru oder Strauß sowie Wildfleisch enthält wenig Eiweiß. Als Ballaststoffe können Kartoffeln oder Reis gefüttert werden.

Ausschlussdiät

Eine Futtermittelallergie kann ggf. durch den Tierarzt festgestellt werden, jedoch können hier nur Aussagen zur Sensibilisierung gemacht werden. Diese Informationen bringen einem nicht wirklich weiter. Viele Hundebesitzer greifen deshalb auf die sogenannte Ausschlussdiät zurück. Bei einer solches Ausschlussdiät soll erreicht werden, dass nacheinander möglichst alle Fleisch- und Kohlenhydratquellen weggelassen werden, die der Hund jemals gefressen hat, d.h. z.B. Rindfleisch, Schweinefleisch, Geflügel aber auch Weizen, Reis, Mais, Gemüse uvm. Oftmals sind eher exotischere Fleischsorten (z.B. Straus) oder Kohlenhydrate die Übeltäter. Daher solltest Du eher auf konventionellere Sorten zurückgreifen. Auch kann es sich lohnen, das Futter selbst zuzubereiten aus natürlichen Inhaltsstoffen. So kann man z.B. auch sicherstellen, dass nicht vielleicht doch Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel o.ä. die allergische Reaktion auslösen. Ich kann Dir aber auch ein tolles Futter empfehlen, und zwar das Royal Canin Dog Hypoallergenic*, ein Hypoallergenes Hundefutter bei Futtermittelallergien, welches für speziell Hunde mit allergiebedingten Haut-, Darm- und Fellproblemen entwickelt wurde.

Hund pupst wegen Milch Produkte (Lactose Intoleranz beim Hund)


Eine Unverträglichkeit gegen Milchprodukte kann nicht nur Menschen betreffen, Hunden kann ebenfalls das notwendige Enzym fehlen, dass Milch für den Körper verdaubar macht. Neben Blähungen können beim Hund auch Durchfall und Koliken aufgrund das Laktoseintoleranz auftreten, welche jedoch vergleichsweise recht selten vorkommt. Neben einer Intoleranz aufgrund des fehlenden Enzyms kann eine Unverträglichkeit gegen Milchprodukte auch aufgrund einer bakteriellen Infektion hervorgerufen werden. Diese geht meist nach einer kurzen Diät vorbei. Fehlt dem Hund generell das Enzym, musst du alle Milchprodukte meiden.

Milch ist in zahlreichen Futtermitteln für Hunde verarbeitet, da es ein günstiger Lieferant von Eiweiß ist. Auf Leckerlis und Kaustangen muss der Hund ebenfalls verzichten, denn darin können ebenfalls Proteine aus Milch enthalten sein, die zu Blähungen führen. Vereinzelt gibt es mittlerweile Produkte für Hunde, die explizit als lactosefrei ausgewiesen sind und, die Suche nach geeignetem Futter erleichtern.

Eine Diagnose ist nicht einfach. Hier hilft auch u.a. nur eine Ausschlussdiät, bei der Futtermittel ausgespart werden, in denen die vermuteten Auslöser der Symptome vorhanden sind. In diesem Fall hieße es also, dass Du Deinem Hund für einen Zeitraum von ca. 2 Wochen keine mit Milch versetzen Futtermittel gibst. Sollte sich nach einer Zeit eine Besserung der Symtome einspielen, so kann man eine erste Vorsichtige Diagnose erstellen. Im Zeifel sprich dieses Vorgehen mit Deinem Tierarzt ab. Das Animonda Gran Carno* Hundefutter hat keine Milch-Stoffe und ist somit für eine solche Ausschlussdiät geeignet.

Hund pupst, weil er Kot frisst


Eine andere sehr verbreitete Ursache für Blähungen bei Hunden ist eine Angewohnheit, die sicherlich jeder Hundebesitzer kennt: das Futtern von Kot. Dazu zählen insbesondere u.a. Hasenkot, Pferdeäpfel, Katzenkot und anderer Hundekot. Das Problem: der Hund kann den Kot nicht einwandfrei verdauen, sondern durch fehlende Enzyme bzw. Mikroorganismen entstehen Fehlgährungen. Diese Fehlgährungen entstehen häufig auch beim Futtern von (Kau-) Knochen aller Art sowie bei Futter mit wenig Proteinen, viel Weizen und Getreide und vielen Füllstoffe (z.B. Mais). Das Resultat: die Darmflora kommt durcheinander.

Solltest Du also beobachten, dass Dein Hund öfters Kot frisst und danach Blähungen bekommt, solltest Du versuchen, Deinem Hund das Kotfressen abzugewöhnen. Das Kotfressen hat eigentlich nur zwei wirklich denkbare Ursachen:

Entweder besteht bei dem Vierbeiner eine Mangelernährung (Mineralstoffmangel oder Vitaminmangel insbesondere Mangel an Vitamin K). Vitamin K ist vor allem in Fleisch und Fisch enthalten. In der Regel weisen Hunde eine Mangelernährung auf, die mit billigem Futter gefüttert wird, welches wenig Fleischanteil bei gleichzeitig hohem Füllstoffgehalt aufweist.

Hundehalter, die „barfen“, sollten in jedem Fall ein Futterzusatz füttern, weil ansonsten niemals alle notwendigen Mineralstoffe und Vitamine zugeführt werden können (Meine Empfehlung: AniForte B.A.R.F. Complete 1 kg- Naturprodukt*).

Solltest Du „normal“ füttern und trotzdem das Gefühl haben, dass Dein Hund einen Mangel hat, dann empfehle ich Dir diesen Nahrungsergänzer  Bactisel-HK Ergänzungsfuttermittel*

An dieses Problem schließt sich die Minderernährung an, d.h. der Hund frisst Kot, weil er seinen Kalorienbedarf ansonsten nicht stillen kann. Einfacher ausgedrückt: der Hund hat Hunger!

Wenn eine Mangelernährung oder Minderernährung nicht vorliegt, dann könnte der Hund auch krankheitsbedingt Kot fressen, entweder als Zeichen von Parasiten-Befall oder wegen Erkrankung der Bauchspeicheldrüse (Pankreas). Das sollte dann auf jeden Fall mit dem Tierarzt besprochen werden.

Siehe als Behandlungsmöglichkeit auf Aktivkohle

Hund pupst weil er menschliche Nahrung bekommt


Wenn der Hund pupst, herrscht im wahrsten Sinne des Wortes dicke Luft. Oftmals ist die Ursache für diese Verdauungsstörung ganz einfach das Zufüttern von menschlichen Nahrungsmittel. Mal eben fällt am Mittagstisch ein Stück vom Wurstbrot runter, und der Pudding war doch auch so lecker…

Damit der Hund seine Nahrung gut verdauen kann, bedarf es einer bestimmten Zusammensetzung der Kost. Diese ist in der menschlichen Nahrung natürlich nicht gegeben. Oftmals sind Konservierungsmittel, Farbstoffe, Geschmacksstoffe und weitere Inhaltsstoffe in unserem Essen zu finden, die bei Hundefutter eben nicht eingesetzt werden, das gleiche gilt auch andersherum. Viele Inhaltsstoffe in menschlicher Nahrung sind nicht für tierische Mägen ausgelegt, es fehlen schlicht die notwendigen Enzyme zum Verdauen. Das Ergebnis: Fehlgärungen ohne Ende!

Die Lösung des Problems ist eigentlich offensichtlich: Gib dem Hund keine menschliche Nahrung. Natürlich ist es herzzerreißend, wenn der Vierbeiner mit großen braunen Augen bettelt. Aber mit der Fütterung menschlicher Nahrung wird dem Tier kein gefallen getan. Jedoch gibt es zum Beispiel spezielle Hundewurst*. Diese ist der typischen Fleischwurst für Frauchen und Herrchen sehr ähnlich, für den Hund aber weitaus bekömmlicher. Damit hat dann das Gepupse oftmals schnell ein Ende!

Hund pupst vor Aufregung


Wenn Dein Hund nur bei Aufregung oder Nervosität pupst, ist eine psychische Ursache der Auslöser. Einige Vierbeiner reagieren empfindlich auf Stress und dieser kann ihnen - wie auch vielen Menschen - auf den Magen schlagen. Du solltest das nicht ignorieren. Denn sofern sich Dein Hund regelmäßig in Stresssituationen befindet, kann das unangenehme Pupsen im schlimmsten Fall zu einer chronischen Erkrankung des Magens oder Darms führen.

Beobachte daher genau, zu welchen Anlässen das Pupsen auftritt. Diese können vielfältig sein. Für manche Hunde bedeutet Autofahren Stress, für andere sind es fremde Menschen oder Hunde, zu langes Alleinsein oder ein zu ausgiebiger Spaziergang durch die volle Innenstadt. Hast Du die Ursache gefunden, solltest Du die entsprechenden Situationen möglichst vermeiden oder auf ein Minimum beschränken. Trainiere mit Deinem Hund gezielt die für ihn unangenehmen Situationen, um ihn schonend daran zu gewöhnen.

Es gibt einen speziellen Hundekuchen, welcher u.a. Aktivkohle (Carbo animalis) enthält. Dieser Hundekuchen ist bei vielen Hundebesitzern aktuell der Geheimtipp gegen Blähungen und Durchfall insbesondere hervorgerufen durch Nervosität, aber auch z.B. bei Futterumstellungen. Auch ich kann diesen Hundekuchen definitiv empfehlen. Oftmals reicht bereits ein Leckerlie aus und die Symptome sind verschunden. Den Kuchen kannst Du hier kaufen*.

Hund pupst abends viel


Wenn der Hund abends viel pupst, kann das ein Hinweis auf eine gestörte Verdauung sein. Meist ist schwer zu verdauendes Futter die Ursache.

Wenn Krankheiten ausgeschlossen werden können, solltest Du die Fütterung überdenken. Möglicherweise ist diese für den Hund nicht gut verträglich. Ein Versuch mit Schonkost wird Dir Gewissheit bringen. Außerdem kann es helfen, das Futter anders zu dosieren. Hat Dein Hund bisher nur eine große Mahlzeit bekommen, kannst Du einige Zeit auf drei kleinere Portionen umsteigen. Das führt zu einer Entlastung des Verdauungstraktes. Ermögliche dem Hund unbedingt ein ungestörtes Fressen. Frisst er zu hastig, schluckt er Luft. Unter Umständen kann es sein, dass Du Deinem Hund die Mahlzeit zu spät verabreichst. Wie beim Menschen ist die Verdauung beim Hund i.d.R. abends und nachts nicht ganz so aktiv wie noch am Tag. Du solltest Deinem Hund die letzte Mahlzeit wenn möglich nicht nach 18.00 Uhr geben, es sollte so getimed werden, dass Du etwa 2 Stunden nach der Mahlzeit noch eine kleine Runde Gassi gehen kannst. Somit bleibt die Verdauung aktiv und Blähungen können reduziert werden.

Aktivkohle gegen Blähungen und Durchfall


Wenn Hunde unter Blähungen und/oder Durchfall leiden, liegt das oftmals an Nervosität, Futterumstellungen, unverträglichem und sojahaltigem Futter oder aufgenommenen Resten. Die in diesem Zusammenhang auftretenen Verdauungsprobleme sind für den Hund und den Hundebesitzer unangenehm. Eine recht neue Geheimwaffe gegen diese Symptome stellt Aktivkohle (Carbo animalis) dar.

Aktivkohle hat eine natürliche Funktion, den Verdauungstrakt zu unterstützen und den Magen des Hundes quasi zu reinigen. Aktivkohle kann belastende Stoffe im Darmtrakt des Hundes binden. Diese werden dann einfacher abgeführt. Das Resultat: Fehlgärungen werden minimiert und der Durchfall wird gestoppt.

Es gibt einen speziellen Hundekuchen, welcher u.a. Aktivkohle (Carbo animalis) enthält. Dieser Hundekuchen ist bei vielen Hundebesitzern aktuell der Geheimtipp gegen Blähungen und Durchfall insbesondere hervorgerufen durch Nervosität, aber auch z.B. bei Futterumstellungen. Auch ich kann diesen Hundekuchen definitiv empfehlen. Oftmals reicht bereits ein Leckerlie aus und die Symptome sind verschunden. Den Kuchen kannst Du hier kaufen*.

Hund pupst viel nach Futter - Umstellung


Ein spezielles Problem stellt die Futterumstellung dar. Dabei kommt es Durch Umstellung der Verdauung beim Hund zu Nebenwirkungen wie Blähungen oder Durchfall. Unter einer Futterumstellung kann man im Grunde zwischen drei verschiedenen Varianten unterscheiden:

Futterumstellung durch Markenwechsel bzw. Herstellerwechsel: Die häufigste Variante stellt der Wechsel auf eine andere Marke dar. Das Problem an dieser Sache ist, dass jeder Hersteller eine komplett andere Zusammensetzung seines Futters hat. Außerdem werden Zutaten unterschiedlicher Qualität verarbeitet. Wichtig für Dich zu wissen, ist, dass diese Umstellung seine Zeit braucht. Es kann durchaus sein, dass sich die Verdauung Deines Hundes bis zu zwei Wochen auf den neuen Hersteller gewöhnen muss. Das bedeutet, dass Du die ersten zwei Wochen am besten Ruhe bewahrst, abwartest und schaust, ob sich die Symptome verbessern oder langsam besser werden. In dieser Zeit kannst Du bereits einmal analysieren, wo die größten Unterschiede in der Zusammenstellung des Futters liegen. Hierzu genügt ein Vergleich der Zusammensetzungen, die sich auf der Verpackung oder zur Not im Internet finden lässt. Sollte dann nach 2 Wochen das Pupsen nicht weniger geworden sein, solltest Du entweder zur alten Marke zurückkehren, oder wenn dies nicht möglich oder gewollt ist, auf ein Futter, welches der ursprünglichen Marke von der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe mehr ähnelt.

Futterumstellung von Nassfutter zu Trockenfutter oder umgekehrt: Die zweithäufigste Variante ist der Wechsel der Futterart. Meistens pupsen Hunde eher vom Nassfutter, insbesondere, wenn Dein Hund vorher vielleicht nicht so häufig in den Genuss von Nassfutter gekommen ist. Für den Wechsel gilt dasselbe wie oben, 2 Wochen solltest Du Deinem Hund in jeden Fall Zeit lassen, sich an das neue Futter zu gewöhnen. Danach kann es schon kritisch werden. Mein Tipp: Mische bei akuteren Verdauungsproblemen am Anfang das Futter. Wenn Du von Trockenfutter zu Nassfutter wechselst, mische das Futter zunächst hälftig mit Trockenfutter, danach kann das Verhältnis schrittweise Richtung Nassfutter kippen. Solltest Du von Nassfutter zu Trockenfutter wechseln solltest, dann weiche das Trockenfutter zunächst mit Wasser. An Anfang so, dass es noch eher einer breiigen Masse ähnelt, dann reduzierst Du das Wasser schrittweise (vergiss nicht die Einweichet von ca 5-10 Minuten). Wenn es gar nicht geht, solltest Du ggf. bei der alten Futterart bleiben.

Futterumstellung durch Änderung der Futterzeiten: Oftmals stellen Hundebesitzer die Futterzeiten und Frequenzen um. IdR ist häufiger mit Blähungen zu rechnen, wenn man die Anzahl an Fütterungen am Tag erhöht, da der Verdauungstrakt mehr am Arbeiten ist und es häufiger auch zu Fehlgärungen kommen kann. Eigentlich ist meiner Meinung nach die ideale Fütterungsverteilung zwei Mahlzeiten am Tag, eine morgens nach dem Aufstehen und eine gegen 17.30 / 18. Uhr, sodass noch Zeit zum Verdauen vor dem Schlafengehen ist. Viele kleine Mahlzeiten, Leckeries und Co sind hinschlicht Blähungen nicht immer zu empfehlen, es sei denn, der Hund leidet unter einer gereizten Verdauung o.ä. Der Natur des Hundes kommen zwei Mahlzeiten am Tag zumindest am Nächsten.